Sedum-Garten

Die Fetthenne, botanisch Sedum, wurde vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS) zur Staude des Jahres 2011 gewählt.

Der deutsche Namen Fetthenne bezieht sich auf die dickfleischigen Blätter. Sie dienen den Pflanzen als Wasserspeicher und sie ermöglichen es der Pflanze, auch auf steinigen und trockenen Böden gut zu gedeihen. Von den über 100 verschiedenen Sedum-Arten werden aber nur etwa 15 gärtnerisch genutzt, darüber hinaus sind viele Kreuzugsformen (Hybriden) entstanden, die die Vielfalt vergrößern.
Die Blüten, die im Sommer und auch im Herbst erscheinen, sind weiß, gelb, rosa oder rot, nur blau fehlt in der Farbpalette.
Das Angebot in den Staudengärtnereien reicht von Steingarten-Arten über teppichbildende bis zu kniehohen Arten. Eine Reihe von "Fetthennen" sind schon seit langem in unseren Gärten zu finden. Auf meist sonnigen und trockeneren Standorten sind sie recht anspruchslos und langlebig.

 

Die Blüten sind bei Bienen und Schmetterlingen äußerst beliebt. Manche Sorten zeigen eine auffallende Blattfärbung im Herbst, die höherwüchsigen Sorten ziehen im Winter ein und treiben aus dem Wurzelstock im Frühjahr wieder aus.
So vielfältig wie die Wuchsformen sind auch die Standortansprüche. Während die höherwüchsigen Formen sehr gut in Staudenbeete integriert werden können, sind die niedrigen Sorten polsterbildende Bodendecker.
Manche Sorten kann man auch als Nutzpflanzen bezeichnen, denn einige sind wesentliche Bestandsbildner bei Gründächern, ein oder zwei andere findet man bei den "Küchenkräutern" wieder.

 

Übersicht "Sedum-Garten"

im Juni 2011

Sedum acre 'Stardust' S. spurium 'Fuldaglut' Sedum telephium
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