Das Taglilienrondell

Erster "DISPLAY GARDEN" außerhalb Nordamerikas

Das Taglilienrondell im PARK DER GÄRTEN ist in 2007 von der 'American Hemerocallis Society', der weltweiten Institution für Taglilien, als 'Display Garden' - Internationaler Schaugarten anerkannt worden.
Er ist damit der erste weltweit anerkannte Taglilien-Display-Garden außerhalb von Nordamerika.

Durch die Aufnahme von zahlreichen Pflanzen aus den 1950-er bis 1970-er Jahren ist das Rondell inzwischen von der AHS auch als einziger 'Historic Garden' außerhalb USA/Kanada anerkannt.

Rund 560 verschiedene Pflanzen, - Wildarten und Sorten -,
aufgereiht in 2 Ringbeeten und auf 13 Themenbeeten geben
einen beachtlichen Gesamtüberblick über diese Pflanzengattung.

Die Ringbeete zeigen, ausgehend von einer Auswahl an Wildarten,
die Züchtungsentwicklung über mehr als 100 Jahre.
In den Themen-Beeten werden unter Anderem Spezialitäten besonders herausgestellt, wie:
- "Spider"
- Europäische Sichtungssieger
- Kleine Sorten
- Beste amerikanische Züchtungen (Watermann), etc.

 

Sortimente einzelner Züchter

Am Sonntag, den 16. Juli, von 9.30 bis 18 Uhr

sind wieder Pflanzenliebhaber zu einem Aktionstag in den Park der Gärten eingeladen. Die Aktion „Taglilien im Park“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Magneten für Staudenkenner der Region entwickelt. Die Veranstaltung hat um 11 Uhr einen ersten Höhepunkt, wenn Park-Geschäftsführer Christian Wandscher ausgesuchte Pflanzen meistbietend versteigert. In diesem Jahr werden erstmalig zwei Taglilien aus dem Garten Rupp ohne Namen angeboten. Das bedeutet, dass durch die Ersteigerung gleichzeitig das Recht zur Namensgebung erworben wird.

werden zusätzlich in separaten Beeten gezeigt:
- Europäische Züchter: Dr Tamberg, Marc King, Werner Reinermann,
- und aus den USA: Dan Hansen

Unsere > "Fachgruppe Taglilien" sorgt mit ca. 15 Helfern während der Blütenphase dafür, daß sich das Rondell in einem für Besucher stets attraktiven Zustand befindet.

 

Taglilien, lat. Hemerocallis,


erzählen eine lange Geschichte. Die Wildarten werden seit 4000 Jahren in China kultiviert. Um 1900 entstanden die ersten Züchtungen in Europa und Nordamerika. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts wuchs die Anzahl der neuen Züchtungen explosionsartig: Es gibt heute über 40.000 registrierte Züchtungen, sogenannte Taglilien-Hybriden.

Die im Winter einziehende Staude treibt aus dem Wurzelstock ab April attraktives, grasartiges Laub und anschließend die Blütenstängel. Die frühesten Blüten erscheinen ab Mai, die spätesten Sorten beenden ihre Blüte im September. Einige Sorten blühen 4 bis 6 Wochen und das, obwohl jede einzelne Blüte nur einen Tag geöffnet ist. Die Vielzahl der Stiele und der Knospen gleicht dies aus.

Die reinen Farben reichen von fast Weiß, Gelb, Orange, Braun bis Rot, Flieder und Violett. Dazu kommen Augen, Ränder, Streifen und natürlich Farbübergänge im Blütenblatt. Die Formen können dreieckig bis rund sein. Hinzu kommen gefüllte Blüten - für die meisten gewöhnungsbedürftig und Spider (große, malerische, spinnenartige Blütenblätter). Die Höhe der verschiedenen Züchtungen reicht von 20 cm bis 1,8 m, der Blütendurchmesser von 4 bis 36 cm.

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